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Home Sonderthemen Sport/Vereinsleben SO STARK IST DIE DEL
17:21 17.09.2018

Augsburger Panther

Trainer: Mike Stewart.
Tipp: Play-Off-Team.
Stärken: Starker Angriff, mit
Adam Payerl und Matt Fraser zudem interessante neue Spieler verpflichtet. Das Powerplay zählt zu den stärksten der Liga.
Schwäche: Wie schon im Vorjahr fehlt es in der Abwehr an Klasse. Patrick McNeill und Brady Lamb sind stark, danach kommt nicht mehr viel. Beide Torhüter sind wacklig.
Vorsaison: Eine enttäuschende Spielzeit endete für die Panther auf dem 12. Platz.
Star: Christoph Ullmann kam im Sommer aus Mannheim und bringt neben spielerischer Klasse Führungsqualität mit.

Eisbären Berlin

Trainer: Clement Jodoin.
Tipp: Top-Team.
Stärken: Der Angriff besteht aus vier starken Reihen. Das Trio aus Jamie MacQueen, James Sheppard und Sean Backman produziert Punkte wie am Fließband.
Schwäche: Mit Marvin Cüpper und Maximilian Franzreb stehen zwei unerfahrene Torhüter im Kader. Cüpper hat sich verletzt, fällt zehn Wochen aus.
Vorsaison: Zweiter nach der Hauptrunde, der Traum vom Titel wurde erst im siebten Finalspiel von München zerstört – Vizemeister.
Star: Sean Backman. Klein, dafür aber pfeilschnell, zudem ein toller Schuss.

Fischtown Pinguins

Trainer: Thomas Popiesch.
Tipp: Play-Off-Team.
Stärken: Bremerhaven beeindruckt jedes Jahr aufs Neue mit No-Name-Transfers, die die Liga aufmischen. Popiesch formt daraus eine tolle Einheit.
Schwäche: Viele neue Gesichter im Kader – greifen nicht alle Rädchen ineinander, sieht es schnell düster aus.
Vorsaison: In der ersten Play-Off-Runde souverän Iserlohn ausgeschaltet, gegen Meister München war im Viertelfinale Endstation.
Star: Jan Urbas. Er führt den Angriff der Pinguins mit Kampfgeist und tollem Torriecher an.

Düsseldorfer EG

Trainer: Harold Kreis.
Tipp: Play-Off-Team.
Stärken: Der Angriff wurde im Vergleich zur Vorsaison deutlich verstärkt – mit Jerome Flaake, Calle Ridderwall und Ken André Olimb kamen drei Topstürmer. Mit Fredrik Pettersson-Wentzel und Matthias Niederberger hat die DEG zwei exzellente Torhüter.
Schwäche: In der Abwehr fehlt Qualität. Das Team wird Schwierigkeiten haben, den hohen Erwartungen gerecht zu werden.
Vorsaison: Als Elfter der Hauptrunde keine Play-Offs – eine große Enttäuschung.
Star: Calle Ridderwall – der Schwede war schon mal ein DEG-Fanliebling, kann sowohl als Spielmacher als auch als Torjäger glänzen.

Grizzlys Wolfsburg

Trainer: Pekka Tirkkonen.
Tipp: Play-Off-Team.
Stärken: Schwer einzuschätzen nach dem großen Umbruch un dem kurzfristigen Ausfall von zwei Centern.
Schwäche: Für Wolfsburger Verhältnisse sehr viel Veränderungen im Kader. Gerade im Angriff muss das Team sich neu zusammenfinden.
Vorsaison: Als Siebter der Hauptrunde gegen Berlin im Viertelfinale ohne Chance.
Star: Kris Foucault. Der Kanadier ist schnell, hat starke Hände. Im Eins-gegen-Eins mit dem Torhüter eiskalt.

ERC Ingolstadt

Trainer: Doug Shedden.
Tipp: Play-Off-Team.
Stärken: Mit Jochen Reimer und Timo Pielmeier das beste deutsche Torhüter-Duo der Liga. Die Neuzugänge Tyler Kelleher, Jerry D’Amigo und Patrick Cannone sind allesamt vielversprechend.
Schwäche: Im Angriff fehlt körperliche Durchsetzungskraft, in der Abwehr fehlt in der Tiefe die Qualität.
Vorsaison: Als Vierter ins Viertelfinale eingezogen, dort in nur fünf Spielen gegen Mannheim ausgeschieden.
Star: Ville Koistinen. Der finnische Abwehr-Routinier ist in der eigenen Zone stark und im Powerplay brandgefährlich.

Iserlohn Roosters

Trainer: Rob Daum.
Tipp: Außenseiter.
Stärken: Die Halle am Seilersee ist die lauteste der Liga. Im Tor sind die Roosters mit Sebastian Dahm und Matthias Lange stark besetzt. Körperlich starkes Team.
Schwäche: Vorne wie hinten fehlt es in der Tiefe an Qualität. Die deutsche Fraktion im Angriff wird kaum Tore liefern.
Vorsaison: In der ersten Play-Off-Runde ohne Sieg an Bremerhaven gescheitert.
Star: Jon Matsumoto – Play-Off-MVP 2018 für München, ein Königstransfer.

Kölner Haie

Trainer: Peter Draisaitl.
Tipp: Play-Off-Kandidat.
Stärken: Mit Morgan Ellis und Tobias Vikl und stehen zwei der besten offensiven Abwehrspieler der Liga im Kader. Schwede Gustaf Wesslau ist der beste Torhüter der DEL.
Schwäche: Der Kader wirkt wie ein schlecht sortierter Gemischtwarenladen – besonders im Angriff wurde nach Vita, nicht aber nach Qualität eingekauft.
Vorsaison: Sechster nach der Hauptrunde, im Viertelfinale war Nürnberg zu stark. Eine Enttäuschung.
Star: Gustaf Wesslau. Ohne ihren Goalie hätte die Kölner Defensive große Probleme.

Krefeld Pinguine

Trainer: Brandon Reid
Tipp: Außenseiter
Stärken: Der Angriff ist in der Spitze gut besetzt. Chad Costello, Daniel Pietta, Jordan Caron und Matthias Trettenes sind immer für Tore gut.
Schwäche: Die Abwehr ist nicht sattelfest, kein Team kassierte mehr Tore als die Pinguine (177). Es fehlt ein starker Torhüter.
Vorsaison: Letzter, nur elf Siege. Eine Katastrophe.
Star: Daniel Pietta. Unermüdlicher Arbeiter mit gutem Torriecher.

Adler Mannheim

Trainer: Pavel Gross.
Tipp: Top-Team.
Stärken: Ex-Grizzly Gross gehört zu den Besten. Die Adler haben auf dem Papier den stärksten Angriff der Liga. Die Euphorie um die Verpflichtung von Gross kann das Team antreiben.
Schwäche: Trainer Gross will von seinem Team harte Arbeit sehen – ob alle Mannheimer Stars dazu bereit sind, wird über Erfolg oder Enttäuschung entscheiden.
Vorsaison: Als Hauptunden-Fünfter im Halbfinale gegen München ohne Chance.
Star: Ben Smith – hat schon Calder Cup und Stanley Cup gewonnen. Der personifizierte Leader.

Red Bull München

Trainer: Don Jackson
Tipp: Top-Team
Stärken: Mit drei Meisterschaften in Folge im Rücken hat das Team unglaubliches Selbstbewusstsein. Beste Special-Teams der Liga, mit Don Jackson ein Top-Trainer.
Schwäche: Die Abgänge von Brooks Macek, Dominik Kahun, Keith Aucoin, Jerome Flaake und Steve Pinizzotto hinterlassen ein Loch, das selbst der Meister nicht einfach so füllen kann.
Vorsaison: Hauptrunden-Erster, nur Berlin im Finale war den Bullen gewachsen – Meister in Spiel 7!
Star: Matt Stajan. Wechselte diesen Sommer direkt aus der NHL nach München, kann alles.

Nürnberg Ice Tigers

Trainer: Kevin Gaudet.
Tipp: Play-Off-Team.
Stärken: 1,86 Meter durchschnittliche Körpergröße schafft kein anderes Team. Die Torhüter Niklas Treutle und Andreas Jenike bilden ein gutes Gespann. Tief besetzte Abwehr.
Schwäche: Mit Yasin Ehliz verließ einer der besten deutschen Stürmer die Ice Tigers. Undiszipliniertheiten sind ein Problem.
Vorsaison: Platz drei nach der Hauptrunde, (wie immer) Endstation im Halbfinale.
Star: Will Acton – der Neuzugang aus Schwenningen ist einer der Top-Center der Liga.

Schwenninger Wild Wings

Trainer: Pat Cortina.
Tipp: Außenseiter.
Stärken: Wenig Veränderungen im Kader, die Wild Wings kennen sich gut. Die Abwehr hat zwar auf dem Papier keine Stars, das Defensiv-System von Pat Cortina greift aber sehr gut. Drittbeste Defensive der Liga.
Schwäche: Fällt Top-Goalie Dustin Strahlmeier aus, steht keine DEL-Qualität zur Verfügung. Die Abwehr hat kaum Offensiv-Potenzial – im Vorjahr war das Team mit 123 Toren Liga-Schlusslicht.
Vorsaison: Als Zehnter überraschend in der ersten Play-Off- Runde, Wolfsburg setzte sich durch.
Star: Dustin Strahlmeier. Hat sich still und heimlich zu einem der besten Goalies der Liga entwickelt.

Straubing Tigers

Trainer: Tom Pokel.
Tipp: Außenseiter.
Stärken: Nirgendwo ist es so kalt und ungemütlich wie im Eisstadion am Pulverturm. Einen größeren Heimvorteil als die Tigers hat keine Mannschaft. Torhüter Jeff Zatkoff hat den Stanley-Cup gewonnen.
Schwäche: Die schlechteste Defensive der Vorsaison (177 Gegentore) wurde kaum verstärkt. Im Angriff fehlt Qualität.
Vorsaison: Vorletzter, nur Krefeld war schlechter. Eine Enttäuschung.
Star: Fredrik Eriksson. Der Verteidiger ist zwar schon 35, spielt aber noch auf Top-Niveau.

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