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Home Sonderthemen Aus der Geschäftswelt Tankumsee: Strandgut trotzt der Corona-Krise
12:38 24.06.2020
Mit einem neuen gastronomischen Konzept wollen Rouven und Joel Hartmann (v. l.) die Besucher der Strandbar begeistern. Foto: Sebastian Preuß

Die Bau- und Sanierungsarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen, die letzten Spuren sind beseitigt – die Minigolf- Anlage am Tankumsee erstrahlt in einem völlig neuen Glanz. Wobei die Fertigstellung samt Neueröffnung unter dem Namen Strandgut die neuen Betreiber Rouven und Joel Hartmann sowie Mustafa Senkan auch Nerven gekostet hat. Schließlich hat das Coronavirus auch bei diesem Vorhaben für einige Verzögerungen gesorgt. Doch seit 20. Mai sind die Pforten zu dem idyllischen Areal mit mediterranem Flair geöffnet und bei den Besuchern werden Erinnerungen an den jüngsten Urlaub in Spanien, Italien oder auch Griechenland wach.

Neue Ideen

Den Eingang zu dem neu gestalteten Gelände bewachen zwei aus Treibholz gefertigte und mehr als 1,60 Meter hohe Löwen. „Sie passen einfach klasse zum neuen Namen“, freut sich Tankumsee-Geschäftsführer Burkhard Roozinski über die Zusammenarbeit mit dem Unternehmertrio aus Braunschweig. Denn die drei hätten kräftig investiert und viele tolle Ideen in ein völlig neues Konzept integriert, um die vor rund 40 Jahren eröffnete Minigolfanlage mit 18 Bahnen unweit des Seeufers am Dannenbütteler Weg attraktiver zu machen und Erlebnisgastronomie zu bieten.

Wir sind Gifhorn

So wurden neben den hölzernen Löwen zwei mehr als neun Meter hohe Palmen und acht kleinere – etwa drei Meter hoch – gepflanzt. Im Kaffee- und Biergarten wurde ein Boot zur Sitzgelegenheit umgestaltet, sodass eine maritime Gesamtatmosphäre entstand, der gesamte Außenbereich wurde mit trendigen, weiß lackierten Palettenmöbeln und einem Thekenbereich ausstaffiert und die Grillkota hat nicht nur einen frischen Anstrich, sondern fand auch einen neuen Platz auf dem Areal. Dort erwartet die Besucher der Strandbar ein Angebot aus Classic-BBQ, Spare Ribs, Flammlachs und mehr. Darüber hinaus erhielten die Bahnen der Minigolfanlage neue Hindernisse im maritimen Stil und eine Lackierung mit Sandeffekt. Bereits bestehende wurden mit Muscheln, Treibholz und Holz im Shabby-Chic-Look dekoriert.

Foto: privat
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Foto: privat
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Vertrautes Terrain

„Nach den ersten Überlegungen, Planungen und Vertragsunterzeichnungen haben wir ab März über Wochen fast täglich hier gewirbelt“, sagt Joel Hartmann, dessen Vater Jahr für Jahr den „Tankumsee in Flammen“ veranstaltet und bereits seit Jahren die Exklusivrechte für sämtliche Events vor Ort hat. „Deswegen war es für uns keinesfalls Neuland, das wir betreten haben, sondern vielmehr ein gut bekanntes und vor allem vertrautes Terrain.“ Und das sei eben in die Jahre gekommen und habe den Charme vergangener Jahrzehnte versprüht. „Das war uns durchaus bewusst, hat uns aber auch die Möglichkeit geboten, unserer Fantasie freien Lauf zu lassen“, sagt der Unternehmer mit Blick auf das die Strandbar, deren Innenbereich in den kommenden Wochen ebenfalls neu gestaltet werden soll. Dazu sei es bislang noch nicht gekommen, da zunächst der Außenbereich im Fokus gestanden habe.

Und der Einsatz zeigt Erfolg, denn das Soft-Opening inmitten der Corona-Sicherheitsvorkehrungen habe bereits zahlreiche Besucher angelockt.: „Wir bekommen ausschließlich positives Feedback von unseren Gästen“, sagt Hartmann. Denn das Konzept der Bar sei nach all den Jahren nun ein völlig neues und begeistere auch jüngeres Publikum.
      

Foto: privat
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Foto: privat
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Regelmäßige Events

Denn neben dem Betrieb der Minigolfanlage und einem gastronomischen Angebot, das Burger, Fritten, Dips und Saucen, verschiedene Snacks sowie Kuchen, Früchteteller und Cocktails umfasst, soll es dort künftig auch regelmäßige Events geben. Eines davon ist „Feeling Sylt“ an jedem ersten Freitag im Monat – ein Abend, an dem die Gäste in weißem Dresscode das Flair der beliebten Nordseeinsel am Rande Isenbüttels genießen sollen. „Wir freuen uns bereits riesig auf den Auftakt“, sagt Hartmann mit Blick auf die Anmeldungszahlen. Wobei Tischbestellungen auch an den anderen Öffnungstagen empfehlenswert seien, denn nach dem Lockdown seien die Menschen freizeithungriger denn je und nutzten jede Gelegenheit, um das schöne Wetter unter freiem Himmel zu genießen. Doch die Abstandsregeln müssten auch weiterhin eingehalten werden.

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