Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus WolfsburgWolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg

Home Sonderthemen Sonstiges Testen Sie Ihr Brandschutz-Wissen
11:05 14.11.2018
FOTO: PETER ENDIG/DPA

1. Die Zahl der Brandopfer wird gemeinhin überschätzt. Tatsächlich sterben jährlich mehr Menschen durch Treppenstürze als durch Feuer. Um wie viel übersteigt die Zahl der Treppenopfer diejenige der Brandopfer (Stand: 2015)?
(a)
Um das Doppelte
(b) Um das Dreifache
(c) Um das Vierfache

2. Was ist an einem Brand besonders gefährlich?
(a) Die Flammen
(b) Die Hitze
(c) Der Rauch

3. Brandrauch ist bis zu 800 Grad heiß, kann sogar explodieren. Feuerwehrleute sprechen in diesem Fall von einem Flashover oder einer Rauchgasexplosion. Durch Wärmestau kann der Rauch zudem auch Gegenstände in der Umgebung entzünden. Wie weit reicht die Feuerkraft des Rauchs?
(a) 10 Meter
(b) 20 Meter
(c) 40 Meter

4. Um Bränden vorzubeugen, sind vor allem beim Bau von Gebäuden Brandschutzmaßnahmen einzuhalten. Wer bestimmt darüber?
(a) Der Bund
(b) Das Land
(c) Die Kommunen

5. Seit Ende 2017 sind in jedem Haus, egal ob Alt- oder Neubau, Feuermelder Pflicht. In welchen Räumen müssen diese installiert sein?
(a) In allen Schlaf- und Kinderzimmern, allen Kellerräumen mit elektrischen Geräten, in der Küche sowie im Wohnzimmer
(b) In allen Schlaf- und Kinderzimmern und Fluren, die als Fluchtwege aus einem Aufenthaltsraum dienen
(c) In allen Zimmern

6. In öffentlichen Gebäuden sind zudem Brandschutztüren Pflicht. Sie halten Flammen und Hitze zurück. Auch Brandrauch wird dadurch eingedämmt – zumindest für einige Zeit. Wie lange in etwa?
(a) 10 Minuten
(b) 20 Minuten
(c) 30 Minuten

7. Wenn ein Brand noch im Entstehen ist, können eigene Löschversuche eine Ausbreitung der Flammen womöglich noch verhindern. Beachten Sie dabei, dass Fettbrände nie mit Wasser, sondern durch Ersticken mit einem Deckel oder einer Decke oder aber mithilfe eines geeigneten Feuerlöschers zu beenden sind. Ansonsten gilt beim Löschen eine Richtungsordnung. Wissen Sie, welche?
(a) Von unten nach oben und von der Seite zur Mitte
(b) Von unten nach oben und von der Mitte zur Seite
(c) Von oben nach unten und von der Seite zur Mitte

8. Wenn Sie merken, dass Sie ein Feuer nicht löschen oder zumindest eindämmen können, ziehen Sie sich zurück. Was sollten Sie tun, bevor Sie den Raum verlassen?
(a) Fenster öffnen, den Strom ausstellen und das Feuer mit Möbeln umstellen
(b) Fenster schließen und alle Möbel von der Feuerstelle wegrücken
(c) Fenster schließen und den Strom ausstellen

Mobilität in den Großstädten ist schon heute ein großes Problem und eine riesige Herausforderung für die Zukunft. Das Automobil wird zum Auslaufmodell, und die traditionellen Hersteller müssen um ihre Absatzmärkte fürchten. Mit einer ganz neuen Fahrzeuggeneration möchten sie nun auch die Fußgänger als Käufer gewinnen.

Wer es schon immer für statusgemäß hielt, ein Fahrzeug zu führen, dessen Ausmaß riesig und dessen Abgasausstoß so besorgniserregend ist, dass es sich für die Personenbeförderung als ungeeignet erweist, der wird vielleicht auch Gefallen an dem neuen „Rollioque“ finden: einem geländegängigen Trecking-Rollator mit Sperrdifferenzial und handgenähten Büffelledergriffen. Dank langer Federwege kann der Outdoor-Läufer auch noch jenseits barrierefreier Plattenwege sicher durch Rabatten und Beete steuern.

Mit einer wahren Modelloffensive versuchen auch die Motorradhersteller, ihre Fangemeinde zu einem Umstieg auf den Schiebebetrieb zu bewegen. Ob Custom-Softail-Rollator mit Chromspeichen oder sportliches Super-Naked-Bike mit Lenkerstumpf: Zweirad-Rollatoren sind Garanten für sicheren Fahrspaß auch in Fußgängerzonen.

Dem Trend, das eigene Fahrzeug auch gleich als Schlafplatz zu nutzen, möchte der neue „Schieband-sleep-Walker“ entgegenkommen. Per Steckmechanismus lässt sich der Ultraleicht-Rollator in ein Feldbett verwandeln. Die ersten Polizei-Rollatoren (PolRol) sind bereits in der Erprobung, mit dem Ziel, auch den Beamten im Fußstreifendienst ein angemessenes Befahren ihres Reviers zu ermöglichen. Herr Holm, alias Dirk Bielefeldt, tourt ab Januar 2019 mit seinem Kabarettprogramm „Die Klassiker“ durch die Republik. Infos unter www.herrholm.de.

Das von der Polizei Tempe herausgegebene Bild aus einem Video, das eine fest installierte Kamera aufgenommen hat, zeigt den Moment kurz bevor ein selbstfahrendes Auto von Uber eine Frau anfährt. Das Video zeigt, wie der Fußgänger kurz vor dem Aufprall aus einem dunklen Bereich auf die Straße tritt. FOTO: TEMPE POLICE DEPARTMENT
Das von der Polizei Tempe herausgegebene Bild aus einem Video, das eine fest installierte Kamera aufgenommen hat, zeigt den Moment kurz bevor ein selbstfahrendes Auto von Uber eine Frau anfährt. Das Video zeigt, wie der Fußgänger kurz vor dem Aufprall aus einem dunklen Bereich auf die Straße tritt. FOTO: TEMPE POLICE DEPARTMENT

Auch autonome Fahrzeuge können in ein Entscheidungsdilemma kommen. Wie sollen sie vor einem Unfall lenken, wenn es auf jeden Fall zu einem Schaden kommt? Antworten haben US-Forscher mit einer weltweiten Umfrage gesammelt. Demnach würde eine Mehrheit der Befragten eher Kinder als Ältere verschonen sowie eher Menschen als Tieren ausweichen. Das Ergebnis weise allerdings größere kulturelle Unterschiede auf, schreiben die Forscher um Iyad Rahwan vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge im Journal „Nature“.

Die Internetumfrage mit dem Titel „Moral Machine“ sorgte weltweit für Schlagzeilen. Die große Beteiligung machte es den Forschern möglich, fast 40 Millionen Entscheidungen in Dilemmasituationen zu analysieren. Allerdings war die Befragung nicht repräsentativ; so waren etwa junge Männer überproportional vertreten. Die Forscher begründen ihre Befragung mit der Bedeutung für die Akzeptanz autonomer Fahrzeuge in der Bevölkerung: Selbst wenn sich die Ethiker einig wären, wie autonome Autos moralische Miseren lösen sollten, wäre ihre Arbeit nutzlos, wenn die Bürger ihrer Lösung nicht zustimmten.


40 Millionen Entscheidungen in Dilemmasituationen haben die Forscher analysiert.


In einem konkreten Fallbeispiel versagten die Bremsen des Fahrzeugs. Die Befragten mussten sich entscheiden, ob drei ältere Menschen überfahren werden sollen oder ob der Wagen gegen eine Betonwand gelenkt werden soll. Dies hätte den Tod der Insassen, darunter ein Junge, zur Folge. Insgesamt mussten die Teilnehmer neun Entscheidungen in unterschiedlichen Situationen treffen, darunter: Fahrzeuginsassen oder Fußgänger, Männer oder Frauen, Jüngere oder Ältere, Sportliche oder Unsportliche, Menschen mit höherem oder niedrigerem sozialen Status. Den Ergebnissen der Studie zufolge hat ein Großteil der Befragten weltweit unterschiedliche moralische Vorstellungen.

Armin Grunwald vom Karlsruher Institut für Technologie warnt vor den Schlussfolgerungen der Studie: Aus Umfragen lasse sich nichts über die ethische Zulässigkeit von Normen lernen. „Ansonsten könnte nach jedem schweren Verbrechen eine Umfrage gemacht werden, die mit ziemlicher Sicherheit für die Einführung der Todesstrafe ausgehen würde.“

Ortungschip bringt bei Diebstahl nichts

FOTO: VOLTERMAN
FOTO: VOLTERMAN

Mithilfe eines integrierten Chips und einer Handy-App können Besitzer ihr smartes Portemonnaie heutzutage schnell wiederfinden. Manche Anbieter haben als Alternative sehr kleine Ortungschips im Repertoire, die auch in ganz normalen Geldbörsen Platz finden. Wer umgekehrt sein Smartphone, auf dem die App installiert ist, nicht mehr findet, kann dieses auch über den Chip orten. Einen Haken gibt es allerdings: Die smarte Ortungstechnik kann zwar beim Wiederfinden helfen, schützt aber nicht vor Diebstahl. Wer es darauf abgesehen hat, kann den Chip auch entfernen.

2
/
3
Datenschutz