Menü
Anmelden
Wetter bedeckt
12°/3°bedeckt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus WolfsburgWolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg

Wolfsburg
13:19 21.09.2021
„Der Menschenfeind“: Die Komödie von Molière ist am 1.und 2. April 2022 zu sehen. (c) Arno Declair

Wolfsburg. „Große Theater, große Werke, große Namen!“ Unter diesem Motto geht der Vorhang im Scharoun Theater Wolfsburg pünktlich zum Saisonstart im September endlich wieder auf. Das Publikum darf sich erneut auf ein vielfältiges Programm freuen. Außerdem wurde das Abonnementsystem erheblich vereinfacht und flexibler, die Auswahl für die Theatergäste vergrößert. Und noch eine gute Nachricht: Es wird dieselbe Anzahl an Opern und Konzerten wie bisher gezeigt, auch die Nachmittagsvorstellungen finden sich in den neuen Abos wieder. Und trotzdem ist alles irgendwie anders als sonst.

„Die Pandemie hat deutlich gezeigt, wie schnell Gewohnheiten in Frage gestellt werden können“, so Intendant Dirk Lattemann. Um dieser Entwöhnung so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen und es den Theaterbesucherinnen und -besuchern so angenehm wie möglich zu machen, habe die Sicherheit im Scharoun Theater oberste Priorität: „Mit höchstem personellen und hygienetechnischen Aufwand wird das Theatererlebnis bei uns nicht nur jeden Abend einzigartig, sondern einzig auf Unterhaltungsebene ‚höchst ansteckend‘… da können Sie sicher sein!“, versichert Lattemann. Dem Scharoun Theater solle wieder seine ursprüngliche und von den Gästen so hoch geschätzte Aufgabe zukommen, nicht nur ein Ort der Kultur, sondern vor allem der Begegnungen und des Austausches zu sein.

Scharoun Theater Wolfsburg

Große Theater wie das Deutsche Theater Berlin, Staatstheater Mainz, Nationaltheater Weimar, Berliner Ensemble, Wintergarten Varieté Berlin, Festival Strings Lucerne, Bejing Dance Theatre und viele andere machen Station im Scharoun Theater, ebenso geben sich namhafte Film- und Musikstars wie Herbert Herrmann, Raphaela Gromes, Thoma Borchert, Alexandra Kamp, Michael von Au, Ulrich Matthes, Wolfram Koch, Luc Feit, Stefan Gwildis, Sebastian Koch, Dominique Horwitz, Joachim Król, Harald Krassnitzer, Ann-Kathrin Kramer, Ulrich Tukur, Stefan Gubser, Charly Hübner, Sarah Bosetti, Franziska Machens, Constanze Becker, Helmut Zerlett, Hagen Rether, Eric Gauthier und andere die Theaterklinke in die Hand.

„Conversion / Nach Afghanistan“: Das Recherchetheater mit Tanz und Multimedia steht am 16. Oktober auf dem Programm. (c) Theater und Orchester Heidelberg
„Conversion / Nach Afghanistan“: Das Recherchetheater mit Tanz und Multimedia steht am 16. Oktober auf dem Programm. (c) Theater und Orchester Heidelberg

Mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, einer Kindervorstellung des „Räuber Hotzenplotz“ und einem Konzert des aus der Serie „Babylon Berlin“ bekannten Moka Efti-Orchesters wird ein künstlerisch vielfältiges und hochkarätiges Auftaktwochenende präsentiert, das keine Wünsche offenlässt.

Und dass das Scharoun Theater direkt am Puls der Zeit ist, zeigen Vorstellungen wie die der Costa Compagnie Berlin/Hamburg, die am 16. Oktober mit in ihrer Multimedia-Installation „ Conversion/Nach Afghanistan“ eindrucksvollen Bild-, Sound- und Tanzkompositionen die Vielstimmigkeit und Widersprüchlichkeit der Erfahrungen der ISAF-Einsatzgruppe am Hindukusch in eine ganz eigene Tanztheatersprache übersetzt. Eine der führenden Bühnen Deutschlands, das Deutsche Theater Berlin, ist nicht nur am 9. und 10. November gleich mit zwei Inszenierungen des Klassikers „Don Quijote“ vom Ritter von der traurigen Gestalt in der Erstaufführung mit Ulrich Matthes und Wolfram Koch zu Gast, sondern zeigt am 1. und 2. April mit einer hochkarätig besetzten Doppelvorstellung von Molières „Der Menschenfeind“ zugleich auch seine komödiantische Seite.

„Don Quijote“: Das Schauspiel von JakobNolte nach Miguel de Cervantes gehört auch zur Spielzeit 2021/2022. (c) Arno Declair
„Don Quijote“: Das Schauspiel von JakobNolte nach Miguel de Cervantes gehört auch zur Spielzeit 2021/2022. (c) Arno Declair

Höhepunkt der Saison ist zweifelslohne die Inszenierung „Die Dreigroschenoper“ mit dem renommierten Berliner Ensemble am 17., 18. und 19.  Februar – Brechts märchenhafte Parabel von den Mechanismen des Marktes, der Korrumpiertheit der ökonomischen Verhältnisse, der Verlogenheit der bürgerlichen Moral und von den Lücken im rechtsstaatlichen System, gespickt mit Hits wie „Mackie Messer“ von Kurt Weill.

Und nicht nur eine neue Bühne hat Einzug in den Spielplan des Scharoun Theater gefunden: Jan Neumann und Schauspieler/-innen des Deutschen Nationaltheaters Weimar sowie des Staatstheaters Mainz Weimar widmen sich in ihrem Stück „Sensemann & Söhne“ am 23. Februar dem Thema Umgang mit dem Tod und all den dazugehörigen Fragen und schlüpfen dafür in die verschiedensten Rollen.

Das Scharoun Theater ist bereit!

Alle Infos zum Spielplan gibt’s unter www.theater.wolfsburg.de

1
/
2