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Wolfsburg
19:12 06.10.2021
Über die Zusage des Landes Niedersachsen freut sich riesig Marc Bludau, Erster Samtgemeinderat und Leiter des Projektes Dorferneuerung für die Dorfregion Ummern und Groß Oesingen. Foto: Gesa Walkhoff

Marc Bludau, Erster Samtgemeinderat und Leiter des Projektes Dorferneuerung für die Dorfregion Ummern und Groß Oesingen, freut sich riesig über die Zusage des Landes Niedersachsen. Dessen finanzielle Unterstützung sei eine große Chance für die beiden Gemeinden, sich zukunftsorientiert aufzustellen. „Das sieht man an Wahrenholz und Schönewörde. Dort ist die Dorfentwicklung größtenteils umgesetzt. Ein Musterbeispiel dafür, was man mithilfe des Dorferneuerungsprogramms erreichen kann“, findet Marc Bludau.

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EIN KONZEPT FÜR DIE ZUKUNFT

Damit Gleiches auch für Ummern und Groß Oesingen möglich wird, muss zunächst ein Dorfentwicklungsplan erstellt werden. Der Startschuss dafür soll voraussichtlich schon im November dieses Jahres fallen. Marc Bludau erläutert das Vorgehen: „Zunächst werden wir den Auftrag für ein Planungsbüro ausschreiben, das uns bei der Erstellung des Entwicklungskonzeptes professionell begleitet. Dann wird es verschiedene Arbeitsgruppen geben, an denen sich jeder Interessierte beteiligen kann. Bürgerbeteiligung ist bei diesem Prozess absolut unerlässlich.“ Wie genau diese Beteiligung unter Corona-Bedingungen aussehen kann, ist allerdings noch offen. Marc Bludau könnte sich einen Mix aus Online-Sitzungen und Vor-Ort-Veranstaltungen vorstellen. „Uns ist dabei wichtig, alle Altersgruppen anzusprechen, von Jugendlichen bis zu Senioren. Es wäre fatal, wenn wir bestimmte Gruppen nicht erreichen könnten.“ Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen würden schließlich in einen Dorfentwicklungsplan einfließen. Ein Gremium, dessen Mitglieder noch bestimmt werden müssen, erstellt dann aus den diskutierten Vorhaben eine Prioritätenliste mit Aufgaben, die sukzessive abgearbeitet werden. „Wichtig ist für die Bürgerinnen und Bürger zu wissen, dass nicht nur kommunale, sondern auch private Projekte gefördert werden können, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Das betrifft beispielsweise die Sanierung von Gebäuden, die ortsbildprägend sind“, erläutert Marc Bludau.

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Anschließend muss das Land Niedersachsen den abgestimmten Dorfentwicklungsplan genehmigen. Erst dann können die Gemeinden Anträge auf Förderung stellen, für jedes Projekt einen eigenen. „Das Land übernimmt immer nur einen Teil der Finanzierung. Den Rest müssen die Gemeinden selbst aufbringen“, erklärt Marc Bludau. Doch das Fördervolumen sei beträchtlich. „Es gibt Maximalsätze von 53 bis 73 Prozent, manchmal auch mehr. Bis zu 500.000 Euro können je Projekt durch das Land bezuschusst werden.“

Noch in diesem Jahr soll mit der Aufstellung eines Dorfentwicklungsplanes begonnen werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen! Den genauen Termin erfahren Interessierte über das Sprachrohr, Facebook und sonstige Medien. gw

Geplante Projekte

Um in das Dorferneuerungsprogramm des Landes aufgenommen zu werden, mussten die Gemeinden Ummern und Groß Oesingen in ihrem Antrag bereits einige Projektideen vorstellen. Ob und wie diese tatsächlich umgesetzt werden, hängt von den Diskussionsergebnissen der Arbeitsgruppen ab.

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