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Home Sonderthemen Sport/Vereinsleben Was auf den VfL jetzt noch zukommt
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11:14 15.05.2020

Machbares Restprogramm? Locker in die Europa League? Eher nicht. Der VfL Wolfsburg hat noch neun knackige Spiele zu absolvieren. Okay: Augsburg, Frankfurt, Bremen klingen auf dem Papier erst mal nicht so schwierig, doch die Wolfsburger holten in der Hinrunde nur vier Punkte gegen das Trio – inklusive eines 2:3 gegen den Vorletzten Werder.

Die anderen sechs Spiele sind allesamt harte Brocken. Freiburg und Schalke sind direkte Konkurrenten im Kampf um die EL-Plätze, Gladbach und Leverkusen haben die Champions League fest im Blick – und schielen vielleicht ganz vorsichtig in Richtung Titel. Den allerdings werden wahrscheinlich Bayern und Dortmund unter sich ausmachen, gegen alle muss der VfL auch noch ran. Keine guten Vorzeichen für die Wolfsburger: In der Hinrunde gab‘s aus den neun letzten Spielen nur magere acht Punkte (zwei Siege). Zwischenzeitlich waren es sogar vier Pleiten aus fünf Spielen. Positiv: Coach Oliver Glasner änderte daraufhin das System, wechselte vom 3-4-3 ins 4-3-3, von dan lief’s etwas besser. ben

FC AUGSBURG

Nach einem Negativtrend vor der Corona-Pause (sieben Niederlagen aus neun Spielen) ist der FCA auf Tabellenplatz 14 abgerutscht – der Klub zog die Reißleine: Ex-VfL-Coach Martin Schmidt musste am 9. März gehen, für ihn übernahm Heiko Herrlich. Der neue Trainer hat sein Team bereits Ende März wieder in Kleingruppen zum Training gebeten. Wolfsburgs Leihgabe Felix Uduokhai, der in den ersten 25 Spielen größtenteils Stammspieler war, kämpft unter Herrlich um einen Platz in der Innenverteidigung.


BORUSSIA DORTMUND

Für den BVB kam die Corona-Pause zumindest ungelegen, das Team von Coach Lucien Favre war dort gut drauf, holte aus den letzten acht Spielen sieben Siege. Dortmund rangiert auf Platz zwei, liegt vier Punkte hinter Bayern – das Derby gegen schwächelnde Schalker schien zum rechten Zeitpunkt zu kommen. Einzige Wermutstropfen waren die Pleiten im DFB-Pokal Anfang Februar (2:3 in Bremen) und in der Champions League kurz vor der Corona-Pause in Paris (0:2 nach 2:1) vor Geisterkulisse.


BAYER LEVERKUSEN

Die Werkself punktete in den Wochen vor der Pause stark: Aus den letzten neun Bundesliga-Spielen holte das Team von Peter Bosz sieben Siege und ist damit auf Platz fünf in Schlagdistanz zu den Champions-League-Plätzen. Auch im DFB-Pokal (nächster Gegner Regionalligist Saarbrücken) und im Europa-League-Achtelfinale ist Leverkusen noch vertreten. Verrückt: Während der VfL vor Geisterkulisse gegen Donezk spielte, durfte Bayer bei den Glasgow Rangers (3:1) vor fast 48.000 Zuschauern ran.


EINTRACHT FRANKFURT

Nach nur drei Siegen aus den letzten 14 Bundesliga-Spielen steht die Eintracht auf Platz zwölf im tristen Mittelfeld. Zusammen mit Bremen sind die Hessen die Einzigen, die noch zehn Spiele zu absolvieren haben. Das Duell der beiden wurde verlegt, weil das Europa-League-Spiel der Eintracht in Salzburg am Donnerstag zuvor wegen eines drohenden Orkans am Freitag stattfand. Immerhin: Frankfurt zog dann mit einem 2:2 ins Achtelfinale ein, verlor aber anschließend das Hinspiel in Basel vor leeren Rängen mit 0:3.


WERDER BREMEN

Wenn der VfL in Bremen ran muss, hatten die Werderaner unter der Woche das Nachholspiel gegen Frankfurt – Vorteil Wolfsburg? Ohnehin wird für das Team von Trainer Florian Kohfeldt der Klassenerhalt schwierig: Mit 18 Punkten aus 24 Spielen ist Werder Vorletzter. Mit einem 0:2 im DFB-Pokal in Frankfurt und einem 2:2 in Berlin hat sich Bremen in die Corona-Pause verabschiedet. Werder stellt dazu sowohl den schlechtesten Angriff (27 Tore) als auch die schwächste Defensive (55) der Liga.


SC FREIBURG

Freiburg ist die Überraschungs-Mannschaft in dieser Saison, mit Mini-Etat spielen die Breisgauer nicht um den Klassenerhalt, sondern um die Europa-League-Plätze. Punktgleich mit dem VfL liegt das Team von Christian Streich auf Platz acht. Gian-Luca Itter, der vor der Saison aus Wolfsburg nach Freiburg gewechselt war, spielt in der erfolgreichen SC-Saison aber noch keine Rolle: Bislang hat es nur zu einem vierminütigen Bundesliga-Einsatz gereicht, hinzu kommen acht Spiele im Regionalliga-Team.


BOR. M’GLADBACH

Starke Saison: Auf Platz vier, sechs Punkte hinter den Bayern, befinden sich die Gladbacher sogar im erweiterten Titel-Rennen der Bundesliga. Dazu haben die Jungs von Trainer Marco Rose aus den letzten sieben Spielen nur eines verloren. In der Europa-League waren die Fohlen aber weniger erfolgreich, nach der Gruppenphase war Schluss. Besonders bitter: Das Auftakt-0:4 zu Hause gegen den Wolfsberger AC. Auch im DFB-Pokal war früh Schluss, in der zweiten Runde gab‘s ein 1:2 beim BVB.


FC SCHALKE 04

In der vergangenen Saison wäre der S04 fast abgestiegen, in der Hinrunde war er plötzlich ein Kandidat für die Champions-League-Plätze. Doch seit dem starken Rückrunden-Auftakt (2:0 gegen Gladbach) ist beim Team von Trainer David Wagner der Wurm drin: In den vergangenen sieben Bundesliga-Spielen gab‘s keinen Sieg. Dazu war mit einem 0:1 gegen Bayern im Viertelfinale des DFB-Pokals Endstation. Vor dem Derby gegen den starken BVB kam die Pause sportlich gesehen zu einem guten Zeitpunkt.


BAYERN MÜNCHEN

Nach einem 1:5 gegen Frankfurt musste Niko Kovac Anfang November seinen Platz als Bayern-Coach räumen. Die Bilanz von Nachfolger Hansi Flick, dessen Vertrag Anfang April bis 2023 verlängert wurde, kann sich sehen lassen. Zwar gab‘s am 13. und 14. Spieltag jeweils ein 1:2 gegen Leverkusen und Gladbach, doch seitdem ist der FCB ungeschlagen, holte in den vergangenen elf Spielen zehn Siege. Dazu stehen die Münchner im Halbfinale des Pokals (gegen Frankfurt) und im CL-Achtelfinale (Chelsea).

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