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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Vielfältige Aus- und Weiterbildungen
14:01 01.06.2020

Es ist unumstritten: Der Pflegesektor bietet Berufe mit Zukunft, denn die Menschen werden immer älter und der Pflegebedarf steigt. Dementsprechend sind Krankenhäuser, ambulante Dienste oder auch Alten- und Pflegeheime und viele weitere Arbeitgeber ständig auf der Suche nach qualifiziertem Pflegepersonal und zuverlässigen Nachwuchskräften, die sich für den Beruf, der den Menschen immer in den Mittelpunkt stellt, begeistern. Pflegebedürftige sind auf direkten und persönlichen Kontakt angewiesen. Wer bereit ist, im Team zu arbeiten und schwierige und verantwortungsvolle Situationen zu meistern, ist in dem Beruf genau an der richtigen Stelle. Denn er kann auch noch echte Erfüllung im Job bedeuten: Die Pflege ist Thema in der gesamten Gesellschaft und Nachwuchs wird dort immer benötigt.

Das Spektrum an Pflegeberufen ist ebenso vielfältig wie die Aufgabenfelder und Einsatzbereiche. Alten-, Kranken- und Gesundheitspfleger, Pflegehelfer, Ergotherapeuten, Heilpädagogen und Physiotherapeuten sind nur einige der Berufe, die der Pflegesektor zu bieten hat. Daneben warten viele Möglichkeiten zur Weiterbildung, etwa zum Fachpfleger für Gerontopsychiatrie oder auch Fachaltenpflegerfür Palliativ- und Hospizpflege. Gerade für junge Menschen bietet die Pflegebranche gute Chancen auf Ausbildungsplätze mit Aussicht auf Übernahmen, denn der Bedarf und die damit einhergehenden Stellen sind vorhanden. Aber auch Quer- oder Wiedereinsteiger haben dort eine Fülle an Möglichkeiten, sich ihren persönlichen Berufsweg zu gestalten.


„Welche Berufe passen zu mir?“

Viele Jugendliche wissen nicht genau, wo ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten liegen. Das macht die Berufswahl zu einer schwierigen Entscheidung. Genau dort kann die Berufsberatung der Arbeitsagentur und der Jobcenter helfen. Denn dort gibt es zahlreiche Online-Angebote für Schüler, um mehr über sich zu erfahren und den eigenen Wunschberuf zu finden.

Check-U – Das Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit

Mit dem Erkundungstool Check-U unter www.arbeitsagentur.de/selbsterkundungstool finden Jugendliche beispielsweise heraus, welche Studienfelder und Ausbildungsberufe zu ihnen passen. Bereits nach einem Test bekommen sie ein Ergebnis. Je mehr sie machen, desto aussagekräftiger dann der Vorschlag. Insgesamt gibt es vier Testbereiche:

1. Der Fähigkeiten-Test:
Eine der wichtigsten Fragen auf der Suche nach dem passenden Beruf lautet: Worin bin ich gut und was passt zu meinen Stärken? Dazu gehört unter anderem auch, wie sicher die Jugendlichen mit textbezogenen, mathematischen und räumlichen Fragestellungen umgehen können und wie gut das kreative Denken und handwerkliche Geschick ausgeprägt sind.

2. Der soziale KompetenzenTest:
Bei diesem Test geht es um persönliche Eigenschaften, die im Beruf wichtig sind. Dazu gehören beispielsweise, wie die Jugendlichen mit Stress und Konflikten umgehen und wie sie ihre Meinung durchsetzen können. Es geht um die Frage, welcher Beruf zur eigenen Persönlichkeit passt.

3. Der Interessen-Test:
Hier geht es um die Fragen: Welche Inhalte finde ich spannend? Wofür interessiere ich mich? Jugendliche werden beispielsweise gefragt, welche Themen, Fachgebiete oder berufsspezifische Tätigkeiten sie spannend finden und wie sie zu bestimmten Arbeitsbedingungen stehen (zum Beispiel Schichtarbeit).

4. Der berufliche VorliebenTest:
Was ist den Jugendlichen für die berufliche Zukunft wichtig? Ist man eher der handwerkliche, unternehmerische oder der kreative Typ? Mit diesem Test finden sie heraus, welche der acht verschiedenen Berufstypen am besten zu ihnen passen.
       

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