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Home Sonderthemen Rund ums Auto Volkswagen ID.4
01:05 14.11.2020
© VOLKSWAGEN AG  

Der Mittelklassewagen, der seine Weltpremiere digital im Internet feierte, soll – wie auch der ID.3 – zunächst in Zwickau gebaut werden. Die Produktion war bereits Ende August angelaufen, derzeit werden rund 50 Fahrzeuge täglich in dem sächsischen Werk hergestellt. Gegen Ende des Jahres soll der ID.4 mit einer Reichweite bis zu 520 Kilometern auf den Markt kommen.

Bis 2025 sollen jährlich 1,5 Millionen Elektrofahrzeuge der Marke Volkswagen gebaut werden, darunter rund 500 000 ID.4, sagte ein Unternehmenssprecher. „Der ID.4 ist ein emotionaler Allrounder, der mit seinem effizienten Elektroantrieb, einem großzügigen Raumangebot, modernsten Assistenzsystemen und einem kraftvollen Design viele Kunden begeistern wird“, sagte Ralf Brandstätter, Vorstandsvorsitzender der Marke Volkswagen.


Rasant, schnittig und voller Komfort: mit dem kompakten Sportgeländewagen (SUV) ID.4 will Volkswagen seine Elektroflotte weiter ausbauen.


VW will den ID.4 aber auch in Asien und Nordamerika bauen, im chinesischen Anting soll die Fertigung ebenfalls noch 2020 beginnen. Der Elektro-SUV soll die E-Mobilität laut Volkswagen aus der Nische holen und für ein Massenpublikum tauglich machen. Als „Weltauto“ will Volkswagen den ID.4 vermarkten und damit die steigende Nachfrage nach kompakten Geländewagen bedienen. Das Auto basiert wie der ID.3 auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB). Die Plattform soll einheitliche Technik für verschiedene Modelle liefern und durch die Verwendung gleicher Teile in großen Mengen Kosten sparen. Mit dem ID.4 werde die MEB-Plattform nun global ausgerollt, so Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter. Bis 2024 fließen konzernweit 33 Milliarden Euro in den Ausbau des elektrischen Angebots mit rund 70 Modellen.

Die elektrische Alternative zum Tiguan wird in der First Edition mindestens 49 950 Euro kosten. Die ersten Auslieferungen soll es noch in diesem Winter geben. Nächstes Jahr folgen unter anderem auch günstigere Varianten zu Preisen ab rund 37 000 Euro.

Von 0 auf 100 in 8,5 Sekunden

Die First Edition des ID.4 fährt mit einem 150 kW/204 PS starken Motor an der Hinterachse und nutzt eine Batterie mit einer Kapazität von 77 kWh. Das reicht bei 310 Nm für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden, maximal 160 km/h und 520 Kilometer Reichweite. Der ID.4 ist rund 4,60 Meter lang, soll innen aber deutlich mehr Platz als deutlich größere Geländewagen bieten. Möglich macht dies die Architektur des MEB-Baukastens. Sie teilt die Räume für Mensch und Technik neu und zugunsten der Passagiere auf. Das Platzangebot im Innenraum liegt dem Hersteller zufolge auf dem Niveau eines konventionellen SUV der nächstgrößeren Klasse.

Beim Design des ID.4 legte VW Wert auf athletische Proportionen und die Aerodynamik mit einem cw-Wert von 0,28. Schon in der Basisversion sind die Scheinwerfer fast vollständig und die Rückleuchten komplett aus Leuchtdioden aufgebaut. In der Topversion begrüßen LED-Matrix-Scheinwerfer den Fahrer mit einem Schwenk ihrer Linsenmodule und strahlen ein intelligent geregeltes Fernlicht ab. Dazu gibt es die neuen 3-D-LED-Rückleuchten.

Das Bedienkonzept des E-SUV kommt ohne physische Tasten und Schalter aus. Es stützt sich auf zwei Displays – eines davon mit bis zu 12-Zoll-Diagonale und Touch-Funktion – und auf Sprachbedienung. Das neue ID.Light – ein schmales Lichtband unter der Windschutzscheibe – soll den Fahrer auf intuitive Weise unterstützen. Optional gibt es ein Augmented-Reality-Head-up-Display, das einige Anzeigen mit der Realität fusioniert – Abbiegepfeile der Navigation beispielsweise werden spurgenau auf die Straße projiziert. STE

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