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Home Sonderthemen Sport/Vereinsleben Von Böcken und Wölfen
09:49 15.01.2020

Fußballer ein Wolf, nichts ist naheliegender. Vom VfL-Team als „Die Wölfe“ zu sprechen, war allerdings bis in die 90-er Jahre hinein noch eher unüblich; es waren eher Nicht-Wolfsburger, die diesen Begriff verwendeten. Und so war es auch keinesfalls komisch, als in der Saison 1969/70 ein ganz anderes Tier für den VfL stand: Der Verein bekam einen Ziegenbock geschenkt, nannte ihn nach dem langjährigen Vereinschef Dr. Willi Wolf (!) „Onkel Willi“ und machte ihn zum Maskottchen. Als Regionalliga-Vizemeister erreichte der VfL damals die Aufstiegsrunde zur Bundesliga (das linke Foto entstand vor einem 2:2 gegen den FK Pirmasens), scheiterte dort aber – und „Onkel Willi“ hatte schnell ausgedient.
       

1995, als der VfL als Zweitligist sensationell ins Pokalfinale einzog, tauchte dann mithilfe des Ausrüsters erstmals ein Wolf als VfL-Figur auf (Foto rechts); das mannshohe Plüschmaskottchen sah allerdings ein bisschen aus wie ein Teddybär auf Koks. „Wölfi “, wie wir ihn heute kennen, erschien dann 1997 mit dem Wolfsburger Bundesliga-Aufstieg auf der Fußball-Bildfläche, wurde seitdem optisch ein paar Mal an den Zeitgeist angepasst, ist bei Kindern nach wie vor beliebt und ein wichtiges Marketing-Instrument des Vereins.
       

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