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Home Sonderthemen Gesundheit/Pflege Vor der Therapie zum Facharzt gehen
09:07 14.03.2018
Je nach Beschwerden sollte die Therapieform individuell abgestimmt sein. FOTO: FOTOLIA
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Von Corina Kluhs     

Rund fünf Millionen Deutsche leiden nach Angaben der Deutschen Rheuma-Liga unter geschädigten Gelenkknorpeln (Arthrose). Bei Gelenk- oder Muskelschmerzen gibt es diverse Behandlungsmöglichkeiten. Doch was unterscheidet diese Therapieformen eigentlich?

Physiotherapie und Krankengymnastik: Genau genommen handelt es sich um dasselbe. Ein Physiotherapeut verfügt über verschiedene Therapiemittel, die er anwenden kann, wenn ein Arzt sie verschreibt.

Manuelle Therapie: „Manuelle Therapie ist eine spezielle Unterform der Physiotherapie“, erklärt Prof. Hermann Locher, Facharzt für Orthopädie aus Tettnang am Bodensee. Dabei werde speziell mit den Händen des Therapeuten auf den Körper des Patienten eingewirkt. Vor allem die Gelenkstrukturen stünden im Fokus – etwa bei Bewegungseinschränkungen nach Operationen oder Blockaden zum Beispiel der Lendenwirbelsäule. Physiotherapeuten müssen manuelle Therapie gesondert lernen. Es handelt sich um eine Zusatzqualifikation. Patienten sollten sich vor der Behandlung daher ausreichend informieren. „Sicher aufgehoben sind sie nur bei einem Facharzt mit der Zusatzqualifikation für manuelle Medizin“, betont Orthopäde Locher.


5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Arthrose.


Osteopathie: Sie wird von darin ausgebildeten Heilpraktikern, Ärzten oder Physiotherapeuten ausgeübt. Der Fokus der Behandlung liegt im Aufspüren der Ursache der Beschwerden des Patienten. Dabei betrachtet der Osteopath nicht nur das Knochengerüst, sondern vor allem die Leitungsbahnen im Körper, Blutgefäße, Lymphen, Nervensystem und Bindegewebe.

Locher, selbst auch Osteopath, warnt jedoch: Die Osteopathie gehe in vielen Fragen „weit über das hinaus, was in Deutschland als wissenschaftlich anerkannte Medizin“ gilt. In vielen Aspekten sei das Konzept zwar ernst zu nehmen. Er rät aber, bei Beschwerden zunächst einen Facharzt für eine fundierte Diagnose aufzusuchen.


GESUND GENIESSEN

Mit der Kraft der Kichererbse

Hülsenfrüchte sind ein Powerfood: Sie enthalten viele Vitamine und passen gut in eine Frittata

FOTO: HUBERTUS SCHÜLER
FOTO: HUBERTUS SCHÜLER

In der orientalischen Küche sind Kichererbsen beliebt. Doch egal, in welchem Gericht die Hülsenfrüchte verarbeitet werden – sie sind ein Powerfood. Schließlich sind sie eiweiß- und ballaststoffreich und fettarm. Außerdem steckt in den Kichererbsen Eisen, Kalzium, Zink, Folsäure und die Vitamine A, B6, C, E und K. Übrigens: Roh sind die Hülsenfrüchte wegen des Gifts Phasin und des Bitterstoff Saponin ungenießbar.

So geht’s

Den Backofen auf 190 Grad Umluft mit Grillfunktion vorheizen. Den Rucola waschen und trocken schleudern. 30 Gramm Rucola grob hacken, den Rest beiseitestellen. 20 Gramm gehackten Rucola mit Eiern, Salz und Pfeffer in einem hohen Mixbecher mit dem Stabmixer pürieren. Paprikapulver, Mascarpone und eineinhalb Esslöffel Olivenöl zugeben und cremig rühren.

Olivenöl in eine ofenfeste beschichtete Pfanne (Durchmesser 24 Zentimeter) geben und auf niedriger Stufe erhitzen. Die Eiermasse mit den Kichererbsen in die Pfanne geben und den restlichen gehackten Rucola darauf verteilen. Den Deckel aufsetzen und drei Minuten vorgaren.

Dann die Pfanne in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene stellen und die Frittata fünf bis sieben Minuten backen. Die Frittata aus der Pfanne auf einen großen Teller gleiten lassen, mit Parmesan und Rucolablättern garnieren und servieren.

Das wird gebraucht

Für 2 Personen
35 g Rucola
5 Eier (Größe M)
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
½ TL Paprikapulver
50 g Mascarpone
2 EL Olivenöl
80 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft
20–30 g Parmesan, gehobelt

Das Rezept stammt aus dem Buch „Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode“ von Anne Fleck. Die Autorin ist Ärztin und Ernährungsexpertin. Ihr Buch ist bei Becker Joest Volk erschienen und kostet 29,95 Euro.


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