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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Werbung in eigener Sache
10:18 10.12.2018
Foto: Erwin Wodicka/BilderBox.com

Es gibt bekanntlich nie eine zweite Chance, einen ersten Eindruck zu hinterlassen, sagt der Volksmund. Gerade deshalb ist eine solide Bewerbung, die auf den ersten Blick überzeugt, unerlässlich. Schließlich ist sie die persönliche Visitenkarte des Bewerbers. Um die Chance auf einen Einstellungstest oder ein Vorstellungsgespräch zu erhöhen, sollten Sorgfalt und Mühe bei der inhaltlichen Gestaltung oberste Priorität haben.

Den Grundstein für den späteren Erfolg bilden aussagekräftige Unterlagen mit überzeugendem Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. Als Gesamtpaket in einer ordentlichen Mappe zusammengestellt ist das erste Aushängeschild, mit dem sich der Bewerber bei seinem „Wunsch-Unternehmen“ präsentiert.


Hohen Stellenwert bei jeder Bewerbung haben folgende Punkte: Das Anschreiben sollte neben den Kontaktdaten des Bewerbers, dem Namen des Adressaten sowie Ort und Ausstellungsdatum auch dessen Motivation beinhalten. So sollten Ausbildungsinteressierte möglichst überzeugend darlegen, weshalb sie sich gerade für dieses Berufsfeld interessieren.

Ebenfalls wichtig: Schon im Betreff sollte man auf den Punkt kommen und das Anliegen konkret benennen. Tippfehler sind absolut tabu und beim Satzbau liegt in der Kürze bekanntlich die Würze. In der Gliederung sollten Bewerber strukturiert vorgehen. Das Anschreiben endet letztlich mit dem Wunsch einer Kontaktaufnahme. Dieser sollte positiv ohne Einschränkungen formuliert sein.

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de
Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

Übrigens: Die Ausbildung in kleinen und mittleren Betrieben bietet Jugendlichen viele Vorteile. Das wichtigste Plus ist die Tatsache, dass die Ausbildung praxisnah erfolgt und den Jugendlichen wichtige und vor allem erfolgver - sprechende Grundlagen mit auf den Weg gibt. So haben Azubis aus kleinen Betrieben später gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie haben eine exzellente fachliche Ausbildung absolviert und dabei Teamwork sowie meist auch den Umgang mit Kunden gelernt.

Das Bewerbungsfoto muss aktuell sein


Anonyme Bewerbungen, also Bewerbungen ohne Foto, haben in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Dennoch oder gerade deswegen ist ein Bewerbungsfoto für rund 80 Prozent der Personaler zumindest wünschenswert.

Das heißt: Ein gutes Bild ist in der Bewerbungsmappe unerlässlich und kann im Rennen um die Einladung zum Vorstellungsgespräch eine entscheidende Rolle spielen. Ein professionelles Bewerbungsfotos von einem Fotografen unterstreicht die Seriosität und die Qualtität der Bewerbungsunterlagen, wohingegen ein schlechtes Foto die Unterlagen deutlich abwertet. Auch die Aktualität des Bewerbungsfotos ist ein häufig unterschätztes Kriterium. Eine Faustregel besagt, dass das Bewerbungsfoto maximal ein Jahr alt sein darf. Entspricht das Aussehen beim Bewerbungsgespräch nicht dem Foto, ist die erste Reaktion Verwirrung. Und Ziel sollte es sein, möglichst wenige negative Gefühle beim Gegenüber zu erzeugen. Denn diese bleiben meist im Kopf des Personalers und können seine Entscheidungen beeinflussen.


Das Geld der anderen: Bankkaufleute tragen viel Verantwortung. Beispielsweise beraten sie Kunden bei Finanzfragen. Foto: Martin Rehm
Das Geld der anderen: Bankkaufleute tragen viel Verantwortung. Beispielsweise beraten sie Kunden bei Finanzfragen. Foto: Martin Rehm

Bei Geld hört die Freundschaft auf, heißt es. Lieber greifen vielen Menschen bei Geldfragen auf fachkundige Hilfe zurück, etwa bei ihrer Bank. Bankkaufleute wissen über Geldanlagen und deren Risiken Bescheid und kennen sich mit Krediten und Versicherungen aus. Bankkaufleute beraten ihre Kunden in der Bankfiliale oder am Telefon. Wie funktioniert Onlinebanking? Wie sicher sind Aktien? Wie viele Zinsen muss ich bezahlen, wenn ich Geld bei der Bank borgen will? Diese und viele andere Kundenfragen beantworten sie freundlich und kompetent. Außerdem eröffnen sie Spar- oder Girokonten für ihre Kunden, informieren über bargeldlosen Zahlungsverkehr wie Überweisungen, Lastschriften und Kreditkarten.

Wenn jemand Geld anlegen will, erläutern Bankkaufleute den Kunden Anlagemöglichkeiten wie Sparbriefe, Gold oder Aktien. Brauchen die Kunden Geld für ein Auto oder um zu bauen, schätzen Bankkaufleute bei der Kreditvergabe die finanzielle Situation der Kunden ein und beurteilen daraufhin deren Kreditwürdigkeit. Bei Firmenkreditgeschäften analysieren sie Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen.

Bankkaufleute wickeln auch Wertpapiergeschäfte ab und geben den Kunden Tipps zu Auslandsgeschäften. Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Geldinstitute überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.


Die Einrichtungsbranche macht gute Umsätze – das lässt zukunftssichere Jobs in der Kundenberatung und Management erwarten. Foto: djd/Fachschule des Möbelhandels
Die Einrichtungsbranche macht gute Umsätze – das lässt zukunftssichere Jobs in der Kundenberatung und Management erwarten. Foto: djd/Fachschule des Möbelhandels

Einzelhandelskaufmann und Einzelhandelskauffrau sind in unterschiedlichsten Fachgeschäften, Möbelhäusern, Küchenstudios, Kaufhäusern und Supermärkten tätig. Sie kennen ihr Sortiment und sind Spezialisten im Verkauf: Sie können zu jedem Produkt Auskunft geben oder Informationen gezielt ausfindig machen. Mit Menschenkenntnis und Feingefühl versuchen sie, die Wünsche der Kundschaft herauszufinden, die passenden Worte zu finden und – das ist im Verkauf wichtig – dabei auch zu lächeln. Sie lösen zudem spezielle Kundenprobleme, nehmen Reklamationen entgegen, klären Beschädigungen oder Fehler bei den Warenlieferungen ab und suchen nach geeigneten Lösungen, erledigen telefonische Bestellungen und wickeln Kreditkäufe ab. Außerdem organisieren sie Wareneinkauf, -lieferung und sachgerechte Lagerung. Sie erledigen die administrativen und organisatorischen Arbeiten rund um den Möbelkauf. Außerdem versuchen sie, durch attraktive Verkaufstische, Plakate und Ähnliches den Verkauf zu fördern.

Wer sich für den dreijährigen Ausbildungsberuf interessiert, sollte vor allem Freude am Beraten, Diplomatie, Humor, Geduld, gepflegtes Aussehen, Fähigkeit, sich klar auszudrücken, gutes Gedächtnis, gute Konstitution und Belastbarkeit mitbringen. Außerdem sind Grundkenntnisse in Fremdsprachen nützlich, ebenso wie Organisationstalent, Interesse für betriebswirtschaftliche und kaufmännische Probleme, Fantasie und Kreativität.

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