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Home Sonderthemen Neues aus Gifhorn und Umgebung Zu Hause ist es am schönsten
00:00 08.05.2018

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?! Horst Dieter Hellwig braucht keine großen Reisen …

Für Horst Dieter Hellwig gibt es keinen Ort, der das Zuhause ersetzen kann. Am liebsten sitzt der 67-Jährige auf seiner Terrasse, legt die Füße hoch, liest Zeitung oder genießt mit Ehefrau Ute einen Kaffee und Stück Kuchen. „Hier kann ich die Natur auf mich wirken und einfach mal die Seele baumeln lassen“, so Hellwig. „Zu Hause tanke ich Ruhe und Kraft!“ Mit dem Ort, an dem er aufgewachsen ist und Zeit seines Lebens gelebt hat, verbindet ihn so viel Positives. „Hier ist es ruhig und ländlich, man kennt sich, man unterstützt sich gegenseitig und hält zusammen“, bringt es Hellwig auf den Punkt.

Die Menschlichkeit steht stets an erster Stelle


Hilfe und Zusammenhalt spielen in Hellwigs Leben eine ganz zentrale Rolle: Seit seinem elft en Lebensjahr engagiert er sich für die Menschen in seiner Umgebung. Seit 56 Jahren ist er Mitglied im DRK, er ist einer der Mitbegründer des DRK-Ortsvereins Allerbüttel und sein jahrzehntelanges Engagement im Auftrag des Jugendrotkreuzes bescherte ihm das Bundesverdienstkreuz. Bei allem, was Hellwig tut, steht stets die Menschlichkeit an erster Stelle. Ob ihm dieses Gut in die Wiege gelegt wurde oder durch seine Familie seit Generationen vorgelebt wurde? Man weiß es nicht genau – fest steht jedoch: Was er macht, macht er aus tiefster Überzeugung! 


„Hier ist es ruhig und ländlich, man kennt sich, man unterstütz sich gegenseitig und hält zusammen.“

Horst Dieter Hellwig


Seine jahrzehntelange Tätigkeit als Krankenpfleger in der zentralen Notaufnahme des Klinikums Wolfsburg war vielmehr „Berufung“ als Job. Wenn Hilfe benötigt wurde, war Horst Dieter Hellwig da. Er hat viel gegeben – und auch viel zurückbekommen: Dankbarkeit, Zuneigung, Anerkennung. Und viel bewegt: für seine Kollegen, als Ehrenamtlicher in Vereinen und Verbänden und als stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Calberlah. Wohl deshalb ist er so genügsam, wenn es darum geht, abzuschalten: Er setzt sich einfach in den Garten. Aber lange kann der engagierte Rentner dann doch nicht still sitzen und wechselt an seinen zweiten Rückzugsort: das Arbeitszimmer im Keller. Dort werden neue Ideen geschmiedet. Zu tun gibt es schließlich immer etwas – am besten zum Wohle der Menschlichkeit! nip

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