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Home Sonderthemen Neues aus Wolfsburg und Umgebung CVJM: Offene Sportangebote in Westhagen
13:07 11.06.2019

Im Stadtteil Westhagen arbeitet der CVJM Wolfsburg seit vielen Jahren mit dem Ansatz „Sport und mehr“. Das Projekt beinhaltet regelmäßige Veranstaltungen und besondere Aktionen. Dazu zählen Volleyball-Angebote für unterschiedliche Altersklassen, aber auch Gymnastik, Aerobic und andere Sportarten. Auch Tischtennis und Fußball sind in Planung. Wer lieber Schach oder andere Brettspiele mag – alles ist möglich.  

Alle offenen Sportangebote finden in der Sporthalle des Schulzentrums Westhagen statt. Diese Aktionen werden zurzeit durch das Programm „Sport integriert Niedersachsen“ des Landessportbundes, durch die Volksbank BraWo, durch die CVJM-Weltdienstgruppe und durch Eigenbeiträge finanziert.

„Sport und mehr“ versteht sich als offener Treff in der Sporthalle für Westhagenerinnen und Westhagener und für Wolfsburgerinnen und Wolfsburger. Die Verantwortlichen vom CVJM sind offen für Vorschläge.

Als offenes Stadtteil-Angebot sind außerdem weitere Sonderveranstaltungen in Planung. Die Fahrradsponsorenrundfahrt, die Projekten für Kinder und Jugendliche zugute kommt, wird auf der 25. Rundfahrt im Jubiläumsjahr einen Stopp in Westhagen machen. Außerdem ist ein Freizeit-Oldie-Volleyballturnier für November geplant.


Aufklärung zum Thema „Implantierter Defi"

Die Defihelden Wolfsburg sind eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit implantiertem Defibrillator und für ihre Angehörigen. Ziel der Gruppe ist aber auch, allgemein zum Thema „implantierter Defi“ aufzuklären.

Die Implantation eines Defibrillators ist eine große und einschneidende Veränderung. Doch für die Betroffenen ist ein implantierter Defibrillator ein Lebensretter. Außer Betroffenen kann niemand die Angst nachvollziehen, die eine solche medizinische Maßnahme nach sich ziehen kann. Deshalb hat Karolin Bartels im Februar 2018 die Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen.

„Wir helfen uns nach Möglichkeit gegenseitig. Denn diese Veränderung wird unser Leben und das unserer Angehörigen immer beeinflussen. Wir müssen lernen, uns damit zu arrangieren“, sagt Karolin Bartels. Man gibt sich gegenseitig Tipps oder hört gemeinsam einen Vortrag an. „Bei uns ist jeder willkommen, sei es ein ‚alter Hase, der seinen Defi schon jahrelang hat, oder ‚Frischlinge’, die ihren neuen Begleiter erst kennenlernen.“ Karolin Bartels erklärt, dass die Defihelden Wolfsburg darüber hinaus dabei sind, eine Art Netzwerk aufzubauen. So soll gewährleistet werden, dass bei bestimmten Fragen schnell die richtigen Ansprechpartner gefunden werden können.

Unterstützung erhielt und erhält die Gruppe von Dr. Andreas Balzereit, Oberarzt am Klinikum Wolfsburg und Kardiologe. Außerdem sind die Vereine Defibrillator Deutschland e. V. und KISS Wolfsburg involviert.


In diesem Frühjahr hat der DRK Ortsverein Wolfsburg-Mitte e. V. drei neue Kriseninterventionshelfer ausgebildet. Diese frisch qualifizierten Helfer benötigen nun Einsatzbekleidung. Dafür soll das Preisgeld aus „ Gemeinsam helfen“ eingesetzt werden.

Kriseninterventionshelfer kommen nach Not- und Unglücksfällen zum Einsatz. Denn meist werden die Angehörigen und Familienmitglieder von schlimmen Nachrichten plötzlich und unvorbereitet aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen.

Die psychosoziale Akuthilfe für betroffene Angehörige wird im DRK bundesweit von weit über 100 sogenannten Helfer- oder Notfallnachsorge-Diensten übernommen. Mitarbeitende dieser Dienste sind mit einer psychosozialen Grundausbildung auf ihre Einsätze vorbereitet worden. Zur Qualifizierung zum Helfer für Betroffene zählen zusätzliche Hospitations- und Praktikumsphasen. Regelmäßige Fortbildungen und Supervision sind verbindlicher Standard für Kriseninterventionshelfer.

Die Maßnahmen der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zielen auf die Bewältigung kritischer Lebensereignisse ab. Auch Unfallzeugen oder Einsatzkräfte können durch die psychosoziale Notfallversorgung betreut werden. Ihnen wird geholfen, die Belastungen, die mit dem Notfall einhergehen, besser bewältigen zu können.


Das Therapiehunde-Team des DRK Wolfsburg-Mitte wünscht sich ein Fahrzeug, um gemeinsam zu den Einsätzen zu gelangen. Das Preisgeld aus der Aktion „Gemeinsam helfen“ soll die Anschaffung erleichtern. Die Verantwortlichen haben einen langen VW Caddy ins Auge gefasst.

Da zwei bis drei Hunde nebst Menschen zu den Einsätzen transportiert werden müssen, wäre der lange Caddy die richtige Wahl. „Über Unterstützung für dieses große Projekt würden wir uns sehr freuen. Ein gemeinsames Fahrzeug wäre wirklich der Hit!“, so Tanja Weiler, die Schatzmeisterin des DRK Wolfsburg-Mitte in der Bewerbung für „Gemeinsam helfen“.

Das DRK-Therapiehunde-Team besucht regel mäßig Seniorenheime und Schulen. Dort bescheren die Tiere Menschen jeden Alters schöne Momente und lehrreiche Stunden. Mit Hilfe der besonders geschulten Hunde werden Ängste abgebaut und Gefühle angeregt – ein Besuch der Hunde macht einfach Freude. Aktuell hat das DRK Wolfsburg-Mitte 19 Therapiehunde-Teams im Einsatz.
  

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