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Home Sonderthemen Arbeitsmarkt/Ausbildung Immer unter Strom
10:25 10.12.2018
Das Tätigkeitsfeld von Elektronikern ist äußerst vielfältig. Unter anderem sind sie in der Brauwirtschaft tätig.              Foto: djd/Brauerei C.& A. Ve ltins

Elektronische Geräte, Apparate und Maschinen finden wir praktisch überall: Zu Hause den DVD- oder MP3-Spieler, die Nähmaschine, im Büro den Computer, Kopier- und Druckgeräte, in der Industrie vielerlei Produktionsanlagen, Messgeräte oder Roboter.

Elektroniker und Elektronikerin mit Schwerpunkt Angewandte Elektronik stellen die elektronischen Bauelemente, Bauteile und Baugruppen (für Geräte, Maschinen, Anlagen) genauso wie Leiterplatten her. Sie entwerfen und bauen mehr oder weniger komplexe Schaltkreise, testen und montieren sie und setzen sie in Betrieb. Sie übernehmen auch das Warten und Reparieren elektronischer Schaltungen, Geräte und Anlagen.

Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen. Dazu zählen die Montage von Sicherungen und Anschlüssen für Elektrogeräte wie Herd oder Waschmaschine oder Gebäudeleiteinrichtungen.

Wer auf diesem Gebiet tätig werden möchte, sollte über gute Leistungen in Mathematik, Physik, Chemie und technischem Zeichnen sowie Freude an diesen Fachgebieten verfügen. Außerdem sind Geschicklichkeit, gute Kombinationsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und logisch-abstraktes Denkvermögen von Vorteil.


Foto: djd/ZVSHK
Foto: djd/ZVSHK

Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Grundsätzliche dabei sind beispielsweise fließendes Wasser aus der Leitung und stets geheizte Wohnräume. Damit das stets funktioniert, sind Experten gefragt, nämlich Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Sie installieren Wasser- und Luftversorgungssysteme, bauen Badewannen, Duschkabinen und sonstige Sanitäranlagen ein und schließen diese an. Sie montieren Heizungssysteme, stellen Heizkessel auf und nehmen sie in Betrieb. Zunehmend wichtiger werden auch umweltbewusste versorgungstechnische Systeme, die mit regenerativen Energiequellen wie der Solartechnik verbunden werden können. Ein weiteres Augenmerk: die Modernisierung sanitärer Anlagen in Altbauten. Bei der Inbetriebnahme von Heizungsanlagen richten Anlagenmechaniker elektrische Baugruppen und Komponenten für Steuerungs- und Regelungsvorgänge ein. Im Rahmen des Kundendienstes warten sie die Heizanlage turnusmäßig und sind bei möglichen Funktionsstörungen schnell zur Stelle.

Auch planen und installieren sie Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und binden sie in bestehende Anlagen ein. Darüber hinaus beraten sie die Kunden und weisen sie in die Bedienung der Geräte und Systeme ein. Der 3-bis 4-jährige Ausbildungsberuf wird im Bereich Heizungs-, Sanitär- oder Lüftungstechnik erlernt. Dafür erforderlich sind technisches Interesse, räumliches Vorstellungsvermögen, handwerkliches Geschick und Kombinationsgabe.


Foto: andreypopov/123RF
Foto: andreypopov/123RF

Ohne Kältetechnik kein Eis! Kältetechnik (Kühl- und Klimaanlagen) finden wir in jedem Geschäft, im Computerraum, im Krankenhaus, in der Industrie, im Büro und selbst im eigenen Haushalt. Kälteanlagentechniker und Kälteanlagentechnikerin installieren, warten und reparieren kältetechnische Anlagen und Geräte. Stets berücksichtigen sie dabei ökologische und energietechnische Aspekte.

Sie fertigen und verlegen im Gebäude die Kälteleitungen, montieren die Anlageeinheiten sowie alle Steuer- und Regelapparate, stellen Anlagen ein und prüfen sie auf ihre Funktionstüchtigkeit. Bei Reparaturen lokalisieren und beheben die Kälteanlagentechniker Störungen, was manchmal knifflig ist, da die Anlage auch elektrische und elektronische Einheiten umfasst. Für den Aufbau oder die Reparatur der Kälteanlagen arbeiten die Techniker in Produktionshallen, in Werkstätten oder direkt beim Kunden vor Ort.

Wer sich für diesen Ausbildungsberuf interessiert, sollte über eine praktische Veranlagung, Handgeschicklichkeit, technisches Verständnis, Freude an abwechslungsreicher, selbständiger Arbeit verfügen.

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