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Home Sonderthemen Gesundheit/Pflege Mit Weitblick entspannen
09:23 13.03.2018
Anstrengend: Ständiges Starren auf Smartphones und Bildschirme macht kurzsichtig. FOTO: DPA
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Von Irene Habich     

Tablet, Smartphone und Computer sind heute aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Jüngere Menschen sind mit den Geräten quasi aufgewachsen. Doch das ständige Schauen auf Bildschirm und Display ist schlecht für die Augen. In China, Taiwan oder Südkorea, wo die Nutzung digitaler Medien besonders stark verbreitet ist, sind bereits 80 bis 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen kurzsichtig. In Deutschland ist von den jungen Erwachsenen „nur“ jeder Zweite betroffen – doch mit steigender Tendenz.

Auch im Job lässt sich die Bildschirmarbeit oft nicht vermeiden. Viele Arbeitnehmer leiden darunter: 80 Prozent der Menschen, die täglich länger als drei Stunden vor dem Rechner sitzen, klagen laut dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands über Probleme mit den Augen – vor allem über trockene Augen, verschwommene Sicht und Lichtempfindlichkeit. Dazu kommen oft noch Kopfschmerzen.


80 bis 90 Prozent der chinesischen Kinder sind kurzsichtig.


Doch man kann versuchen, die Belastung der Augen zumindest zu reduzieren. Wichtig ist dabei, nicht zu nah vor dem Bildschirm zu sitzen, und einen Abstand von 50 bis 70 Zentimetern einzuhalten. Bei schwer lesbaren Texten sollte man lieber die Vergrößerungsfunktion wählen, anstatt näher an den Computer heranzurücken.

Das starre Betrachten des Bildschirms ermüdet die Augen. Experten raten deshalb: Richten Sie den Blick alle 20 Minuten für 30 Sekunden auf einen Punkt in der Ferne, so kann sich das Auge entspannen. Vermeiden Sie die übermäßige Nutzung von Smartphone und Computer in der Freizeit.

Insgesamt sollte man nicht mehr als 30 Stunden pro Woche auf seine elektronischen Medien schauen. Tageslicht und Aufenthalte in der Natur sind ein optimaler Ausgleich – am besten 15 Stunden pro Woche. Für Kinder ist das Spielen im Freien besonders wichtig. So brauchen Kinder, die sich regelmäßig und häufig draußen aufhalten, später seltener eine Brille.


GESUND GENIESSEN

Knuspriges Granola mit Pistazien

Haferschleim war gestern: Geröstetes Müsli, der Trend aus den USA, hat viele Ballaststoffe

FOTO: JOSEFIN LINDER, JAN-THORBECKE-VERLAG, OSTFILDERN
FOTO: JOSEFIN LINDER, JAN-THORBECKE-VERLAG, OSTFILDERN

Bei diesem Granola sind es die leckeren Gewürze, die Haferflocken und die ballastoffreichen Pistazien, die in Kombination mit einem Naturjoghurt und etwas frischem Obst zu einem tollen Start in den Tag verhelfen. In den Nüssen stecken auch ungesättigte Fettsäuren.

So geht’s

Wer das Granola in der Pfanne zubereiten möchte, sollte darauf achten, dass diese einen dicken Boden hat, damit man die Hitze kontrollieren kann. Zunächst Pistazien grob hacken und mit den Kokosspänen in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze vier bis fünf Minuten unter Rühren rösten, bis die Kokosspäne goldgelb sind. In einer Schüssel zur Seite stellen.

Die Hitze ein wenig reduzieren und Kokosöl und Haferflocken in die Pfanne geben. Jetzt muss man sehr viel rühren, damit alles gleichmäßig geröstet wird und es nicht zu schnell geht. Es dauert etwa zehn Minuten, bis die Haferflocken gut geröstet sind.

Salz, Zimt und Kardamom untermischen, dann Ahornsirup einrühren. Es ist wichtig, dass man gründlich rührt, damit alle Haferflocken mit Ahornsirup bedeckt sind. Die Mischung vier bis fünf Minuten rösten, zum Schluss Pistazien und Kokosspäne dazugeben.

Die Mischung auf Backpapier abkühlen lassen. Die Haferflocken werden erst knusprig, wenn sie vollständig erkaltet sind. Wenn das Granola abgekühlt ist, kann man auch getrocknete Früchte hinzufügen. Das Granola sollte in einer luftdicht verschließbaren Dose an einem dunklen Ort aufbewahrt werden. Es hält sich mehrere Wochen, wenn es bis dahin nicht aufgegessen wurde.

Das wird gebraucht

für etwa 400 g fertiges Granola
130 g rohe und gesalzene Pistazien oder andere Nüsse
30–50 g Kokosspäne oder geriebener Kokos
2 EL Kokosöl
300 g zarte Haferflocken
1 TL Salz
1 TL Zimt
1 TL gemahlener Kardamom
3 EL Ahornsirup oder flüssiger Honig

Mia Frogner: „Green Bonanza“. Jan-Thorbecke-Verlag. 200 Seiten, 24 Euro.



Rewe Volker Jonuscheit
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